Magna Carta des Phönixreiches

In der Magna Carta wurde unser Konzept schriftlich festgehalten und ist IT (im Spiel) gültig und jeder Charakter des Phnöixreiches muss sich nach dieser verhalten.

Außerhalb des Spieles verstehen wir auch die Inhalte der Magna Carta als Definition und Konzept unseres Reiches, weswegen wir dieses Kernstück hier veröffentlichen:

 

Magna Carta

 

Von den Elementen

Zuerst und vor allem sind die fünf Sakralen Elemente - Schöpfer Mitrasperas. In ihrem Willen streiten wir, in ihrem Namen errichten wir Mauern und Heim, in ihrer Gunst leben wir. Kein Zweifel besteht an ihrer gerechten Ordnung, kein Friede existiert mit ihren Feinden. Sie sind das Fundament, auf dem wir das Ostreich gleich einer mächtigen Festung errichten.

 

Von unserem Streben

Das Ostreich ist eisern, treu, gerecht, wahr und geeint in Stärke. Dies sind die Tugenden des Ostreichs, die seine Kultur bestimmen. Diese Kultur zeichnet sich aus durch Ordnung, sie ist Schutz und Bollwerk, einer Festungsmauer gleich, die uns vor dem Fehl und dem Laster der Verderbtheit schützt.

Das Ostreich befindet sich in einem elementgefälligen Wettstreit den Glauben innerhalb des Reiches betreffend. Doch geeint für die Ziele des Ostreiches und im Kampf wider die Verfemten stehen die Anhänger lichten und elementaren Glaubens Seite an Seite.

So gesichert wird das glorreiche Ostreich Bestand haben und seine Menschen dem Schicksal nachkommen: Diese Welt in Ordnung und Rechtschaffenheit neu zu errichten. 

 

Die Herrscher

Der höchste Turm der Festung, die unser Reich beschreibt, sind die durch die sakralen Elemente legitimierten Herrscher. Von ihnen geht alle Macht aus. Dieser höchste Turm in der Festung ist es, der uns Schutz und Nahrung bietet, wenn alles andere verloren scheint. Der so hoch empor ragt, dass er uns immer die Richtung weisen kann, wo auch immer wir uns verloren haben. Der so tief in das Fundament reicht, dass er mit Gewissheit mit diesem eine feste Einheit bildet. Auch bietet der Burgfried sowohl die größte Weitsicht für alles, was vor der Festung geschehen wird, als auch über das, was sich in ihren Mauern ereignet. Die Herrscher sind weise und mächtig, gütig und gerecht, tapfer und beherzt, eisern und gläubig. Alle Tugend findet sich im Burgfried, denn dort darf es an nichts fehlen. Jedes Versagen, jeder Geiz wäre ein Riss im Turm, eine Bedrohung für die ganze Festung.

Die Herrscher belehnen die Fürsten des Reiches, erlassen Gesetze auf Reichsrang und setzen diese durch. Die Herrscher ernennen je ein Hochamt zu ihrem Stellvertreter. Thul´Heen und Neches´Re sprechen mit der Stimme der Herrscher in allen Belangen.

 

Die Fürsten

Wie die Tore der glorreichen Festung sind die Fürsten des Reiches. Jedes Tor ist stark wie die Mauer selbst, denn ein Tor, das eine Schwäche hat, kann sich keine Festung erlauben und muss es versiegeln. Die Tore sind der Weg in und aus dem Reich. Sie sind der Weg in die Sicherheit unserer Kultur, sie entscheiden über den Weg zum Burgfried und sie stehen dort, wo unsere Feinde zuerst zuschlagen. In ihnen muss sich alle Tugend der Mauer finden und doch sind sie noch viel mehr. Auf ihnen ruht das Vertrauen der Bewohner, dass nur jene Einlass erhalten, die unser aller Sicherheit nicht gefährden. Sie sind der Maßstab, an dem sich alle Fremden messen müssen. Die Fürsten sind durch den Lehnseid den Herrschern, dem Ostreich und der Magna Carta zur Treue verpflichtet. Wo die Herrscher keine Gesetze gegeben haben, geben die Fürsten ihren Untertanen diese. Die Fürsten setzen nach ihrem Ermessen weitere Lehensnehmer mit Rechten und Pflichten ein. Sie bestimmen ihre Erben durch Dekrete, Gesetz oder Tradition. Die Fürsten stellen sicher, dass alle Untertanen des Reiches über die Grundzüge der Verfasstheit des Reiches und die Rolle der Elemente belehrt sind. Die Fürsten können in ihren Lehen ihren Lehensnehmern die Verehrung anderer lichter Gottheiten erlauben.

 

Die Fürsten bilden gemeinsam den Herzogenrat. Der Herzogenrat kann den Herrschern des Ostreiches die Königswürde antragen. Er berät die Herrscher in allen Angelegenheiten von Reichsrang, arbeitet Gesetze aus und berät sich dafür mit den Priestern, Magiern, Gelehrten und Rittern des Ostreiches. Der Herzogenrat schlägt Kandidaten für den Posten des Thul´Heen und der Mancar´Quar (Reichskämmerer) vor und bestimmt den Marschall auf Vorschlag des Schwertrates. Der Thul´Heen steht dem Herzogenrat vor.

 

Die Ritterschaft

Die Zinnen unserer Festung, die Wehr unserer Kultur ist die Ritterschaft. Sie sind vollkommen verschmolzen mit unseren kulturellen Idealen und stehen dem Feind trutzig entgegen. Kein Ritter alleine ist die Wehr der Mauer, keiner kann alle Tugenden unserer Kultur auf einmal verkörpern, doch gemeinsam, Zinne an Zinne sind sie nicht zu überwinden, werden sie zu dem Schrecken unserer Feinde und zu dem Schild unseres Volkes. Die Ritter des Ostreiches sprechen mit der Stimme des Schwertrates. Der Schwertrat bestimmt selbst darüber, wann, wie und wo beratschlagt werden soll. Dies beinhaltet auch eine Festlegung dahingehend, wie Entscheidungen getroffen und weitergetragen werden. Die Herrscher und der Herzogenrat können von dem Schwertrat Einschätzungen einfordern. Als primus inter pares spricht der erste Ritter des Ostreiches für den Schwertrat. Hat der Neches´Re die Schwertleite erhalten, ist er der erste Ritter. Der Schwertrat bestimmt die Kandidaten für den Neches´Re- und den Marschallsposten.

 

Die Magier, Priester und Gelehrten

Tempel und Bibliothek der mächtigen Festung sind die Priester, Gelehrten und Magier des Ostreiches. Sie beraten die Herrscher in Angelegenheiten des Landes und sind Sinn- und Vorbild der gläubigen Tugend und der Gelehrsamkeit. Dem ehrenwerten Kollegium der weisen Magier, Priester und Gelehrten des östlichen Reiches wider die Verfemten und zur Ehre der Elemente Mitrasperas sitzt als primus inter pares der Ar´Dhar vor. Der Gelehrtenrat bestimmt selbst darüber, wann, wie und wo beratschlagt werden soll. Dies beinhaltet auch eine Festlegung dahingehend, wie Entscheidungen getroffen und weitergetragen werden. Die Herrscher und der Herzogenrat können von dem Gelehrtenrat Einschätzungen einfordern. Der Rat macht Vorschläge zur gezielten Bildung der Reichsuntertanen und schlägt den Herrschern aus seinen Reihen geeignete Kandidaten für den Posten des Ar´Dhar vor.

 

Der Kronrat

Neben den Herrschern und ihren direkten Stellvertretern, Thul´Heen und Neches´Re, ernennen die Herrscher einen Kronrat, der in ihrem Namen auf Reichsebene wichtige Aufgaben übernimmt:

Die Mancar´Quar (Reichskämmererin) verwaltet Vermögen und Besitztümer des Ostreichs. Zu ihren Aufgaben gehören, je nach Absprache mit den Herrschern des Landes: Reichskasse, Zehnt, Reichssteuern, Phönixhalle, Hofprotokoll, Gildenwesen.

Der Ar´Dhar (Reichshöchstgelehrter) vereint den Rat von Gelehrten, Priestern und Magiekundigen des Ostreichs. Er sitzt dem Gelehrtenrat vor und berät die Herrscher in allen Fragen der Elemente, des Landes und der damit verbundenen Lehren.

Der Riv´Jorl (Reichsgeheimrat) bewahrt und hütet Wissen sowie Geheimnisse des Ostreiches. Er ist aufmerksames Auge und Ohr der Herrscher, egal ob in den Räten, den Lehen des Reiches, auf Konventen, in anderen Siegeln oder im Feindesland. Gesammelte Informationen gibt er an geeignete Stellen weiter und Gefahren wider das Reich mag er frühzeitig erkennen.

Der Sanyean´To (Reichsrechtsbewahrer) ist der Herr über Recht und Gesetz. Er wacht über die Einhaltung der Magna Carta und die geltenden Reichsgesetze, berät den Herzogenrat bei der Verfassung neuer Gesetze und kann jeden Untertanen des Reiches vor den zuständigen Gerichten anklagen.

 

Abschließende Statute

Die Magna Carta ist der Ausdruck des Glaubens, Vertrauens und Willens der Herrscher des östlichen Reiches. In ihrer Weisheit werden die elementgegebenen Herrscher unseres Landes die Werte, die dieses Schriftstück zusammenbrachte, ehren und auf dem Weg, den sie für das glorreiche Ostreich beschreiten, davon nicht abweichen.

Es ist die Pflicht der Fürsten unseres Landes, dieses vor aller Gefahr zu schützen und so schwören sie ihren Eid auf die Elemente und ihre Herrscher zuvörderst und ebenso auf die Grundlegungen dieser Carta. Sie verkörpert das Vertrauen der Menschen in das rechtmäßige und gute Wesen der Herrschaft in diesem Land.

 

Um die Bedeutung dieses Vertrauens zu unterstreichen und die Kultur des Ostreiches vor allem Schaden zu bewahren, werden die so vereidigten Fürsten nur jene Männer und Frauen mit ihrem Wohlwollen unterstützen, welche um das Amt unserer Herrscher wettstreiten, die ebenfalls den Wert der Magna Carta und der hier niedergelegten Inhalte durch ihr Wort bestätigt und ihre Bestimmungen bekräftigt haben.

 

Die gerechten und weisen Herrscher unseres Landes, die in solcher Weise ihre Macht erlangt haben, werden nur solchen Fürsten das Vertrauen aussprechen, welche ebenfalls ihren Eid auf unsere Kultur, wie sie in diesen Zeilen festgehalten wurde, geleistet haben.

Das Reichsgebiet erstreckt sich wenigstens auf das Gebiet des Feuersiegels im Osten des Kontinents Mitraspera.

 

Ergänzungen zur Magna Carta, die ihr nicht widersprechen, sondern genauer fassen, was bereits Geist dieser Carta ist, benötigen, um in Kraft zu treten eine Mehrheit im Herzogenrat und die einstimmige Zustimmung der Herrscher. Änderungen der Carta, die bisher Formuliertem entgegenstehen, müssen von Herrschern und einstimmig im Herzogenrat verabschiedet werden.